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Einheimische Sträucher – Hecke

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Hecken sind dichte, meist wenige Meter breite Gehölzstreifen aus verschieden hohen Sträuchern als Reste eines Waldes, entlang eines Baches oder angepflanzt als Grenzmarkierung, Zaun oder Windschutz.
Naturwert Einheimische Sträucher, einzeln, in kleinen Gruppen oder dicht wachsend als Hecke gepflanzt, gehören zu den wertvollsten Strukturen für mehr Biodiversität. Hecken sind vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, ein Paradies für seltene Arten. Sie vernetzen naturnahe Flächen und dienen als Verbindungswege. Beeren sind im Winter wichtige Futterquellen für Vögel und manche Schmetterlinge sind auf bestimmte Sträucher angewiesen. Dornige Sträucher und Wildrosen bieten zusätzlichen Schutz zum Brüten.
Planung und Umsetzung

Für jeden Standort gibt es geeignete Gehölzarten, klein bleibende und grössere, langsam oder schnell wachsende.
Wichtig: Es lohnt sich, Dichte und Anordnung der Gehölze gut zu planen. Lassen Sie sich vom Gärtner beraten, aber lassen Sie sich keine Zuchtformen oder Exoten aufschwatzen, wenn Sie etwas für mehr Biodiversität tun wollen.
Einheimische Sträucher gedeihen auch in Töpfen und Trögen auf Balkon und Terrasse.

Kosten: Je nach Grösse und Art, mit oder ohne Topfballen ab ca. CHF 7 - 50 pro Stück.
Unterhalt und Lebensdauer Geringer Pflegeaufwand: Sträucher, die frei wachsen können, sind pflegeleicht und müssen nur alle 5 bis 10 Jahre gepflegt werden. Keinen runden, sogenannten Perückenschnitt, sonst blühen sie nicht und tragen auch keine Früchte!

Schnitthecken sind aufwendiger, sie müssen jedes Jahr geschnitten werden. Trotzdem sind sie lebendiger und artenreicher, wenn sie aus verschiedenen einheimischen Sträuchern zusammengesetzt sind.

Die Liste einheimischer Sträucher finden Sie hier.